2015-01-11/12 Mandaley und Umgebung

Wetter: 24°-34° sonnig bis bewölkt
Aktivitäten:
Mittlerweile sind wir also in Mandaley angekommen. Da die alte Innenstadt weitestgehend durch ein Feuer zerstört wurde gibt es hier keine Kolonialbauten. Aber die Umgebung ist sehr reizvoll,  deshalb bleiben wir auch 4 Nächte blöd nur wenn das Hotel nicht der Hit ist auch aus Myanmar Perspektive: Zur Zeit kein heißes Wasser, Internet lausig wie bei uns in den 80ern (sorry weiterhin keine online Fotos), harte Betten,  kleines,  dunkles Zimmer, Kein Restaurant trotz Ankündigung auch nicht in der Umgebung., dafür liegt es sehr ruhig.
Genug davon,  wir sind aus Kalaw kommend 5 1/2 Stunden Auto gefahren und von 1400m auf 70m herunter.
Gestern ging es dann mit einer neuen Führerin zunächst auf ein Boot das uns über den Fluß nach 1h in Mingun absetzte. Hier hatte ein König  versucht den höchsten Tempel Myanmars zu bauen leider verstarb er vor Vollendung und ein Erdbeben hat das riesige Gebäude stark beschädigt. Dennoch kann man die Warnschilder ignorierend ihn über eine Treppe besteigen. Da es oben sehr schräg und uneben ist,  größere Spalten sich auftun und man Barfuß unterwegs sein  muss (Tempel halt) hatten wir einen jungen Mann zur Unterstützung dabei. Mit meinem Fotorucksack auf dem Rücken war dies auch echt gut so. Von oben gab es einen wunderschönen Blick auf den Irrawaddy/ Ayeyarwady Fluß und die umliegenden Klöster.
Schwupp die Wupp waren dann noch weitere Helfer da,  die mir dann am Ende 5.000 Kyat (5 EUR) abnehmen.
Nebenan besuchten wir dann noch die weltweit größte Glocke und den weißen Tempel, den ein König seiner Frau zu Ehren gebaut hat.
Zurück in Mandaley ging es zum goldenen Buddha und zu den Handwerkern die das Blattgold durch manuelle Hammerschläge dünn austreiben. Zwei mal 5 Stunden jede Sekunde ein Schlag. Knochenarbeit!
Den Abschluss bildet der Sonnenuntergang auf dem 300m hohen Mandaley Hill.

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