2015-05-12 Anglesea-Port Campbell

Wetter: Zunächst sonnig, aber im laufe des Tages immer mehr Schauer und Wind, 15°-18°

Aktivitäten:
Ein schon mal vorweg, die Entscheidung diese Kurve südlich von Melbourne noch zu machen hat sich für alle gelohnt.
Wir folgten der Great-Ocean-Road die uns entlang der Küste durch wunderschöne Buchten zu den 12 Aposteln führte, eine Berühmtheit in Süd-Australien.

Leider sind es nicht mehr zwölf säulenförmige Felsen die sich vor der Küste aufreihen aber sie bilden dennoch einen schönen Anblick. Leider für Fotografen im Gegenlicht…grrrr.
Aber die anderen Felsen waren auch hübsch.**tröst**
Zunächst ist dieser Punkt aber DER touristische Punkt hier und mit einem riesigen Parkplatz, einem Fußgängertunnel unter der Straße hindurch und einem kleinen Cafe nebst Toiletten versehen.

Kaum dass wir aus dem Tunnel an die Steilküste traten empfing uns ein derart heftiger Wind, dass er uns fast umwarf, woahh. Dies machte die Aussicht etwas unangenehm zumal man auch sehr aufpassen musste nichts zu verlieren, es wäre auf und davon geweht worden. Beispiele dafür hingen in den umliegenden Büschen und Bäumen. Schnell kehrten wir wieder zurück, den nun fing es auch noch an zu schauern…extrem unangenehm.
Was tut man dagegen??? Richtig ein warmes Getränk aus dem Cafe…leider hatten viele die Idee und es dauert daher recht lang bis wir dran waren. Für zwei ältere Damen aus Deutschland die hinter uns standen zu lang…denn in 15 Min fährt ja der Bus wieder, jammert sie während sie um uns herum tänzelten als ob es dadurch schneller ginge. 10 Min bevor der Bus fuhr verließen sie uns wieder.
Daran merken wir immer wie entspannt wir mittlerweile sind.

Nachdem wir uns gewärmt hatten beschloss ich nochmal zum Fotografieren loszuziehen, da sich auch ein wenig mehr die Sonne zeigte. Der Hit war es aber dennoch nicht, die Sonne kam immer noch aus der falschen Richtung…komisch oder??

Den Abend wollten wir auf einem nahe (15km) gelegenen Campingplatz verbringen. Im strömenden Regen fuhren wir dorthin nur um festzustellen, dass er geschlossen war. Hinter uns kamen dann gleich noch zwei Caravan Gespanne…..Was tun? Ok, da war ja eben noch ein Schild auf dem Weg. Also ein Stück zurück und dann durch Wiesen, die schon so hoch unter Wasser standen, dass der Schotterweg langsam mit unterging.
Dann kamen uns zwei Autos entgegen, die Frau im ersten ließ uns wissen, dass der Platz wegen drohender Überflutung gerade gesperrt worden sei, das zweite war ein Polizeiwagen. OK, alles klar. Und nun??? es wurde bereits dunkel.

Der nächste Platz war 35km entfernt und wieder in die andere Richtung, aber zu verlieren gab es ja nichts…..Gottseidank war das Office noch offen und die zwei Caravan Gespanne von eben gleich hinter uns.

Noch schnell Abendessen gemacht und dann ins Bett, bei stürmigen Winden und heftigen Regenschauern…waren wir hier sicher hinter dem Deich aber am Fluss????
Ja in gewisser Weise schon, denn das einzige was passierte war, dass der Regen durch ein Fenster in unserem Camper kam und Bettzeug, Sitzbank und das darunterliegende Fach durchnässte. Grrrrrr!!

Bilder:

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