2026-03-22 Te Anau nach Milford Sound

Wetter: Nachts recht kühl mit 10°, morgens bewölkt aber schnell sonnig, ab 14h um 20°

Heute ging es für uns dahin, wo wir 2015 nicht hinkamen, in den Milford Sound. Allein die Anreise/Fahrt dorthin, 116km dauern 2.5 Stunden reine Fahrzeit, ist auch für neuseeländische Verhältnisse sehr sehenswert.

Wir kamen durch ein Hochtal, das sicherlich auch für Herr der Ringe als Filmkulisse getaucht hätte gedient hat?. Gingen zu  Flüssen, die sich den Berg herunterstürzen und über Jahrtausende wunderbare runde Formen erzeugt haben.

Hatten Ausblicke auf Gletscher und Pausenplätze zum niederknien bis wir im „Dschungel“ unseren Stellplatz gefunden haben…leider erst bei der zweiten Runde gefunden ;-).

Ein sehr engagierter brasilianischer Naturschützer gab uns (und 4 Australiern) auf einer kostenlose Tour der Milford Lodge („Campingplatz“)  einen Einblick in die Mythen zum Fjordland und zur Geschichte, nachdem die Siedler die ersten Tiere einschleppten….die bis heute ein echtes Problem sind. Insbesondere die Hermeline (stoats), die eigentlich die sich unendlich vermehrenden Kaninchen (auch aus Europa) jagen sollten, vernichteten die bodenlebenden Vögel. Zu Zeiten von Thomas Cook konnten man sich im Freien kaum verständigen, so laut waren die Vögel….heute freuen wir uns wenn welche hören. Es sind aber dennoch von der Anzahl der Arten zB hier auf dem Campingplatz, deutlich mehr als bei uns zu Hause.

Übrigens war die 4 Australier beim Thema Umweltschutz sehr zurückhaltend während mein Herz aufging und ich mit Henrique schon ins Diskutieren kam, wie die Menscheit es schaffen könnte. Übrigens will NZ bis 2050 die fremden Arten, wie Hermeline etc. fast vollständig ausgerottet haben um den vielen bodenlebenden Vögel wieder Raum zu geben sich zu vermehren.

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